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Holzblasrohre mit Edelstahlinlay

 
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Barisat
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BeitragVerfasst am: 14 Feb 2018 14:01    Titel: Holzblasrohre mit Edelstahlinlay Antworten mit Zitat

Hallo Allerseits

Heute will ich Euch mal meine beiden neuen Schätzchen vorstellen, die ich mir kürzlich gebaut habe. Es handelt sich, wie der Titel dieses Threads schon verrät um Holzblasrohre mit Edelstahlinlay im Kaliber .55.
Bei dem verwendeten Holz handelt es sich um je zwei Leisten aus Bambus-Leimholzplatten, welche ich mit einer Oberfräse ausgefräst habe, um dort anschließend die beiden nahtlosen Edelstahlrohre mit dem Maß 18 x 2 mm einzusetzen und das ganze dann miteinander zu verkleben. Durch die querverleimten Bambusleisten, welche mit einer Deckschicht aus Bambus versehen wurden, ergibt sich eine äußerst interessante und ansehnliche Optik, wie ich finde.
Nach dem Schleifen habe ich das Holz mit rotbraunem Hartöl mehrfach gestrichen, was, wie ich finde einen sehr schönen Effekt ergibt und das Holz vor dem Eindringen von Feuchtigkeit schützt.
Das Ergebnis ist wie ich finde sehr ansehnlich geworden. Aufgrund der Edelstahlrohre sind die beiden auch recht schwer geworden, was ein Verreißen während des Schusses vermindert. Das C-Rohr wiegt rund 1,6 Kilo und das B-Rohr wiegt satte 2,1 Kilo.

Hier mal ein paar Bilder:

http://www.bilder-hochladen.net/i/lwwo-4-037c.jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/lwwo-5-59d4.jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/lwwo-6-948f.jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/lwwo-7-d3a7.jpg

Wie man sehen kann, verfügen beide Blasrohre über die für meine Rohre mittlerweile typischen Kompensatoren, welche sehr gut arbeiten und ein zusätzliches Plus an Präzision bringen. Die Mundstücke, welche ich aus Buchenholz gefertigt habe, wurden innen mit HDPE beschichtet, was die Reinigung erleichtert. So kann man da auch mal mit Desinfektionsmittel rangehen, ohne das man das Hartöl angreift. Darüber hinaus saugt sich das Holz auch nicht mit Speichel voll, was ja nicht nur sehr unschön, sondern auch unhygienisch wäre.

Ich hoffe, die Teile gefallen Euch.

Rundumgruß

Barisat devilchen

P.S.: Ich hab hier noch Edelstahl für je ein weiteres B- und C-Rohr liegen. Wer also Interesse hat...
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Barisat
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BeitragVerfasst am: 14 Feb 2018 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

Nachtrag

Hm, eigentlich wollte ich ja, das man die Bilder gleich im Thread ansehen kann, aber das hat wohl nicht so geklappt. So geht es allerdings auch. Einfach anklicken und los geht´s. Viel Spaß beim Anschauen.

Gruß

Barisat devilchen
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Blasfrosch
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BeitragVerfasst am: 14 Feb 2018 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Barisat,
die Rohre sehen super aus.
Das mit dem Gewicht ist nicht nur Geschmacksache.
Das kostet auch Kraft.
Schön anzusehen.

Georg
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Barisat
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BeitragVerfasst am: 14 Feb 2018 21:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Georg

Ja, da sagst Du was. Freut mich, das sie Dir gefallen. Mit dem C-Rohr kann man durchaus ein Target-Turnier durchhalten. Eines meiner Standard-Modelle der Klasse C wiegt in etwa genau so viel und damit hält ein Euch sicherlich gut bekannter Jung-Schütze ganz gut durch. Mit dem B-Rohr sieht das schon was anders aus. Ich schaffe zwar 90 Schuss damit, aber während des letzten Satzes muss ich mich schon schwer beherrschen. Da bekommt der Begriff Blasrohr-Sport gleich eine viel schwerere, treffendere Bedeutung. abroll
Für´s 3D ist es aber gut geeignet. Da muss man ja auch nicht so oft schießen. Du kommst ja auch nach Österreich zur EM. Wenn Du willst, kannste die Teile dann ja mal ausprobieren. Ich werde sie auf jeden Fall mitbringen.

Gruß

Barisat devilchen
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tom100
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BeitragVerfasst am: 15 Feb 2018 19:27    Titel: Antworten mit Zitat

Gefallen mir sehr gut - bring sie bitte zur EM mit!!!

Haben die Kompensatoren wirklich eine präzsteigernde Wirkung??
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Barisat
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BeitragVerfasst am: 15 Feb 2018 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tom

Danke für die Blumen. Ich werde die Teile auf jeden Fall mit zur EM bringen.

Ja, die Kompensatoren steigern die Präzision wirklich. Neulich hat ein Kumpel von mir damit bei Kälte im Garten geschossen. Ich hab mich dann hinter ihn gestellt und konnte dann deutlich sehen, wie es den Druck in Form von "Dampf" aus den Schlitzen gedrückt hat. Auch beim Vergleichsschießen auf die Scheibe erziele ich mit Kompensator minimum 10 Ringe mehr als mit ohne.

Gruß

Barisat devilchen
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Passion
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BeitragVerfasst am: 21 Feb 2018 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

@Barisat, sehen richtig schick aus Deine Holzrohre.
Aber 2,1 kg boah echt jetzt. Das ist ja mal eine Ansage, stelle mir gerade eine Runde mit 90 Schuss vor pust

Die Sache mit dem Kompensator kann ich auch nur bestätigen, ein deutlicher Präzisionsgewinn. Ist aber auch ein bißchen blöd, man hat dann keine Ausrede mehr abroll
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Passion
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Rabu_bow_blow
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BeitragVerfasst am: 21 Feb 2018 16:52    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr schöne Rohre! top

Kann mir mal jemand die Funktionsweise von einem Kompensator erklären?

Soll die Luft die der Dart vor sich her schiebt weg, oder die "schiebende Luft", und warum.

Gewehre haben normalerweise auch keinen Komparator und sind sehr präzise.
(ja klar, die haben Züge im Lauf und die Kugel rotiert)

Gruß
Ralf
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Passion
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BeitragVerfasst am: 22 Feb 2018 15:47    Titel: Antworten mit Zitat

@Ralf ich versuch mal den Erklärbär:-)

Beim Gewehr ergibt sich Bauart bedingt, die Situation so, dass immer die gleiche Energie mittig und immer zentriert eingebracht wird. Ich möchte es mal laminar nennen.

Beim Blasrohr sieht das ganz anders aus, durch die große Öffnung und die Möglichkeit der variablen Energiemenge sowie der möglichen Abweichungen aus der exakten Mitte raus, ergeben sich sehr turbulente Strömungen.

So kann der Dart beim verlassen des Laufes einen kleinen Impuls in die ein oder andere Richtung erhalten.

Beim Kompensator sowie ich ihn bei den Passion Bambusblasrohren verwende, kann diese Turbulenz entweichen, der Dart wird noch geführt und wenn es noch einen Impuls geben sollte, fällt er sehr viel geringer aus.

Der Preis den man für die Benutzung eines Kompensators bezahlt ist, dass die Strecke die man zum Beschleunigen des Darts hat, sich um die Baulänge des Kompensators reduziert, wenn man weiterhin ein Regel konformes Blasrohr benutzen möchte.
So zumindest funktioniert meine Kompensator und kann so für eine Steigerung der Präzision sorgen, wenn man alle anderen Störfaktoren mal außen vor läßt.

Ich hoffen es war nicht zu technisch und trotzdem verständlich.
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Passion
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Rabu_bow_blow
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BeitragVerfasst am: 22 Feb 2018 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

Danke!

Technisch ist schon o.k.!
Ich dachte der Kompensator hätte einen größeren Durchmesser, dann würde ja keine Führung mehr stattfinden.
So wie du es beschreibst sind es ja eigentlich nur Löcher am Ende des Rohres durch die verwirbelte Luft herausströmt. Die Beschleunigung hört damit weitgehend auf, der Dart wird aber noch im Rohr geführt und soll dann "sauber" das Rohr verlassen.

Richtig?
Wie ist denn eine erprobte Bauform? 3 oder 4 Löcher hintereinander je im 120 Grad Winkel zum Beispiel?

Gruß
Ralf
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Barisat
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BeitragVerfasst am: 22 Feb 2018 21:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ralf, hallo Passion

Danke für die Blumen. Es freut mich, wenn Euch meine Rohre gefallen.
Ja, 2,1 Kilo ist ne Latte. Ich halte zwar, wie schon erwähnt 90 Schuss gerade so durch, aber das ist schon Hardcore. Ich würde so einen Hammer eher für´s 3D verwenden, da muss man nicht so oft schießen und da dort ja oft Long-Range-Schüsse von Nöten sind, ist so ein hohes Gewicht im Bezug auf´s Verreißen von Vorteil.
Ich werde davon aber auch noch welche mit Alu-Inlay im Kaliber .55 bauen. Die werden dann bedeutend leichter - und vor allem Kostengünstiger. Die Edelstahlrohre waren in der Wandstärke teuer wie Sau.

Bauformen gibt es im Grunde viele. Schau Dir nur mal die vielen unterschiedlichen Kompensatoren bei Gewehren und teilweise auch bei Pistolen an.
Die von mir bevorzugte Bauform sind aber nicht Löcher, sondern Schlitze. Diese haben im Gegensatz zu Löchern den Vorteil, das der Dart mit der Spitze nicht über eine Kante des Loches rutscht und die Spitze so nach oben geworfen wird. Wichtig ist, das so viel Druck wie möglich abgelassen wird, bevor der Konus das Rohr verlässt.
Ich verzichte hierbei ganz bewusst auf etwas der druckführenden Länge, weil dies, wie ich schon mal irgendwo erwähnte, keinen spürbaren Verlust bei der Performance im Bezug auf die Reichweite zur Folge hat. Der Zugewinn an Präzision ist aber absolut spürbar. Deshalb lasse ich auch all meine Designs als Gebrauchsmuster eintragen und rechtlich schützen.

Gruß

Barisat devilchen
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