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brauchbare cal. .40 Darts

 
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audianer90
Blowgun Neuling
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BeitragVerfasst am: 14 Mai 2018 23:45    Titel: brauchbare cal. .40 Darts Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

das hier wird mein erster Beitrag im Forum. Ich bin erst im Februar zum Blasrohrschiessen gekommen und habe seitdem viel gelesen und auch viele Informationen hier aus dem Forum bekommen.
Wie viele andere auch habe ich mit einem cal. .40 Rohr begonnen und war von dem möglichen Präzision anfangs auch begeistert.
Nachdem ich aber auf dem 1. Blasrohr-Open in Feucht war hat sich das ganze relativiert. Alle Top-Ergebnisse sind mit grösseren Kalibern geschossen worden. Worang liegt das ?

Meiner Meinung nach macht hier viel der Dart selber aus. Die mitgelieferten Nadeldarts mit ca. 6cm Länge wurden bald durch welche mit ca. 8 cm Länge ersetzt. Gefühlt hat das schon eine Verbesserung gebracht,es sind aber immer wieder Schüsse dabei bei denen man sich fragt warum ging der jetzt in diese Richtung, dort habe ich doch gar nicht hingezielt.

Also wurde mit den Darts experimentiert. Da der Schwerpunkt weit hinten ist wurde ein kleines Messingrohr mit verschiedenen Längen im vorderen Bereich angebracht. Die Flugeigenschaften haben sich deutlich verbessert, allerdings braucht so ein Dart mit rund 1.5 Gramm schon richtig Puste.

Also musste was leichteres her. Stricknadeln sollen gehen. Flugs wurden ein "Nadelspiel" (so nennt sich das) bestellt. Die Nadel sind rund 19 cm lang mit Spitzen auf beiden Seiten. Da dachte ich mir: Wenn ich die in der Mitte auseinanderschneide habe ich 10 Darts - super. Gesagt getan, noch Riesterkone besorgt und Pfeile gebastelt. Ergebnis: 0.6 Gramm, super - Flugeigenschaften - erbärmlich. Die Dinger eiern ja nur noch, ein Treffer ins Zentrum ist reine Glückssache.
Der Schuldige war schnell gefunden - COG. Der Schwerpunkt ist viel zu weit hinten. Der Versuch der Schadenbegrenzung mit wiederum einem Messingrohr in der Nähe der Spitze brachte zwar Besserung, aber so richtig Präzise war das dann auch nicht. Hier alle Fehlversuche

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Vor lauter Frust bin ich dann auf ein 14 mm Rohr umgestiegen. Selbstgebaute Carbonpfeile dazu. So hab ich mir das vorgestellt
applaus

Das Thema 10 mm blieb aber weil mein Junior damit schiesst. Also wurde weiterprobiert.

Herausgekommen ist dann dabei folgendes:
15 mm von der Spitze eines Nadeldarts
14!cm Carbonstab mit 1 mm Durchmesser
als Verbindung dafür ein Messingrohr mit 2 cm Länge
und der Konus eines Nadeldarts
Gewicht 0,9 Gramm, COG bei 50 % - nicht ganz optimal aber sonst wäre er noch länger geworden.

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im Vergleich zu allem anderen mit diesem Kaliber um Welten besseres Flugverhalten und Präision. Schon Nahe, wenn nicht sogar auf dem Niveau meines 1.60 langen 14 mm Rohres.

Ich hoffe ich habe euch durch den langen Text nicht gelangweilt. Aber wer auf der Suche nach einem präzisen Pfeil ist sollte auch erfahren dürfen was auf keinen Fall etwas taugt.
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sureshot
Blowgun Experte
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BeitragVerfasst am: 15 Mai 2018 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

Also wenn man 10 mm bzw. Kaliber .40" verwendet, was durchaus Spaß machen kann, reichen grundsätzlich die normalen Darts in 4 Farben aus der 100er Packung, für unter 10 Euro z. B. bei Amazon.

Man muss hier aber zwei Dinge tun: Erstens die schief gebohrten Konen (das können bis zu 30%, der Packung sein) rigoros aussortieren. Man montiert dazu sämtliche Pfeile und dreht dann die Nadel zwischen Daumen und Zeigefinger. Jede Krone, die dabei eiert, wird weggeworfen. Die Nadeln kann man als Ersatz aufheben.

Was man zweitens machen sollte, ist bei den verbleibenden Pfeilen die Nadeln mit Sekundenkleber in den Konen zu sichern. Manchmal lässt sich ein Pfeil schwer ziehen, und man verhindert bei zu dünnen oder zu weichen Zielen die Trennung von Nadel und Krone.

Sehr gut, aber im Vergleich zur Standardware teurer sind die Pfeile von Tornado. Aber eine Bestellung dort kann bis zur Lieferung sehr lange dauern.
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audianer90
Blowgun Neuling
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BeitragVerfasst am: 15 Mai 2018 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo sureshot,

das was du schreibst ist natürlich richtig. Die recht günstigen Nadeldarts sind nach dem sortieren und zusammenbau vom Preis/Leistungsverhältnis unschlagbar. Insgesamt sind sie auch nicht schlecht.

Aber ich komme vom Luftgewehrschiessen. Dort wird der Munition Null Toleranz zugestanden. Wenn das Schussbild mit eingespanntem Gewehr und fünf Schuss einen Durchmesser von mehr als 4.7 mm aufweist erachte ich die Diabolos als untauglich. Ich will mir bei jedem Schuss sicher sein das der Trefferpunkt auch der ist auf den ich gezielt habe.
Diesen Anspruch habe ich auch ans Blasrohr übertragen. Da können die Nadeldarts aber nicht mithalten.
Die "Rückmeldung" zum Trefferpunkt hat sich mit den langen Carbondarts deutlich verbessert.
Beim Blasrohr hat das natürlich auch viel mit dem persönlichen Geschmack zu tun.
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wb
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BeitragVerfasst am: 16 Mai 2018 9:05    Titel: Antworten mit Zitat

Bei der Entwicklung von gut fliegenden Darts braucht es immer den abschließenden objektiven Nachweis, ob sie gelungen sind oder nicht. Damit schaltet man eine Fehlerquelle nach der anderen aus, bis nur noch eine Variable übrig bleibt und das ist der Luftdruck in der Mundhöhle. Diesen richtig schnell und gleichmäßig bei jedem Schuß in das Rohr zu bringen ist die Kunst. Dafür gibt es auch keine Anleitung für alle Darttypen.

Cal. 40 ist schon was besonderes. Damit können sogar kleine Kinder schießen. Deßhalb ist hier das Gewicht besonders wichtig und für öffentliche Einsätze unverzichtbar.
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Barisat
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BeitragVerfasst am: 16 Mai 2018 16:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo audianer, hallo wb

Ja, die Pfeile sind das A und O beim Blasrohrschießen. Das Rohr und die Schusstechnik können so gut sein wie sie wollen. Wenn der Dart nix taugt, nützt alles andere auch nix.
Bei den .40ern braucht man sehr leichte Pfeile. Die Darts, die der wb baut sind wohl das Optimum. Der stellt seine Konen aus Styrodur her. Ich habe damit auch experimentiert und die Konen, die dabei herauskamen sind federleicht. Allerdings kriege ich die nicht so schön hin, wie der wb. Ist wohl auch ne Übungssache.
Vielleicht kann der wb ja nochmal den Link zu den YT-Videos einstellen, in denen er zeigt wie er die Konen herstellt und dann in seinem "Windkanal" die Pfeile testet. Das ist sehr interessant wie er das da macht.

Gruß

Barisat devilchen
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sureshot
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BeitragVerfasst am: 16 Mai 2018 16:48    Titel: Antworten mit Zitat

Klar sind gute Flugeigenschaften der Darts wichtig, aber die Gleichmäßigkeit des Ausblasens (Stärke und Dauer) und die Schusstechnik sind es genauso.

Ich finde, dass die gefühlte Kontrolle über den Dart während seines Durchgangs durch das Rohr (auch "Rückmeldung" genannt), bei etwas größeren Kalibern einfacher ist als bei 10 mm, insbesondere bei längeren Rohren.

Bei zu großen Kalibern lässt das aber auch wieder nach.

Ich bin daher bei Kaliber .50" bzw. 13 mm hängengeblieben, obwohl ich weiterhin auch 10 mm und 16 mm Rohre habe, letztere aber eher zum Spaßschießen.

Wenn es auf Turniere geht und ich was treffen will, nehme ich das Mittelkaliber. Das Material passt, Fehler gehen dann auf meine Kappe.
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audianer90
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BeitragVerfasst am: 16 Mai 2018 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

sehe ich genauso

mit meinen neuen Darts hat sich die Rückmeldung gegenüber den alten Nadeldarts deutlich verbessert. Vielleicht ist das subjektiv, aber meine Bestleistung mit dem kleinen Rohr habe ich gleich mal deutlich gesteigert
pust

Der Aufwand ist nicht so hoch. Wer 10 mm auf Scheibe schiesst sollte die Darts einfach mal ausprobieren.
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audianer90
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BeitragVerfasst am: 16 Mai 2018 22:59    Titel: Antworten mit Zitat

Kone aus Styrodur - hört sich interessant an. Die sollten wirklich leicht sein, vielleicht probier ich das auch noch aus.

Hier der Link

https://www.youtube.com/watch?v=BD_lYjrrQlE

war gar nicht so leicht zu finden
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Barisat
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BeitragVerfasst am: 16 Mai 2018 23:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Audianer

Die Teile sind superleicht. Als ich noch die Waage mit nur einer Stelle hinter dem Komma benutzte, musste ich mehrere davon auf einmal auflegen, damit das Teil überhaupt ausschlug. Wenn man die einigermaßen gleich hinbekommt, sind die Styrodurkonen meines Erachtens nach das beste, das man auf einen Nadeldart packen kann, wenn man keine separate Spitze draufmachen will.

Gruß

Barisat devilchen
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